- Filmdarstellung -
Filmwahrnehmung
- Ein Textzitat, zwei
Filmversionen, zwei Anmerkungen
- zu Maya Derens "At
land"
-
- Gerhard
Schumm
-
- Vorhaben
- Ich möchte Ihnen Ton- und
Bildmaterial vorlegen. Das Material soll sich weitgehend selbst
entfalten und Zusammenhänge freisetzen. Mit diesem Verfahren
werde ich versuchen, die Darstellung von Wahrgenommenem und die
Wahrnehmung von Dargestelltem filmisch auszuloten.
-
- Im Einzelnen
- 1. Ich möchte Ihnen eine
kurze Filmbeschreibung vorstellen. Der Text skizziert den Film
At land" von Maya Deren, den sie 1944 fertiggestellt hat.
Der Text ist 1956 von Peter Weiss geschrieben worden. Man findet
ihn in seinem Buch Avantgarde Film". Der Text wird von
Marlis Roth gesprochen.
-
- Auf diese Art entstehen soviele
innere, soviele mentale Filme wie hier Zuhörerinnen und
Zuhörer im Raum sind. Das ist sicher die
kostengünstigste Möglichkeit, einen Film zu produzieren
und sie führt zugleich zur größtmöglichsten
Zahl an Filmversionen, die man herstellen kann.Das dauert 3
min.
-
- 2. Ohne Worte dazwischen
möchte ich Ihnen dann verschiedene Versionen des Films
zeigen. At land" ist in S/W und ohne Ton. Gestern waren hier
ja von Maya Deren Meshes" und A Study" zu sehen. Das
paßt vielleicht ganz gut. Alle Vorführungen dauern
zusammen 30 min.
-
- Den Text und die Filmversionen
will ich einfach nebeneinander stellen.
- Sie sollen einander
berühren und dadurch zueinander in Beziehung
treten.
-
- Dies geschieht vermutlich
allein schon dadurch, daß verschiedene Lesarten,
verschiedene Darstellungs- und Wahrnehmungsweisen des Films auf
das hier im Saal versammelte Unterscheidungsvermögen und
Zusammenhangsinteresse treffen.
-
- Das ist mein Vortrag. In
Wahrheit ist er also eine Vorführung.
- Sie zielt auf: Theoretische
Arbeit über Film im Prozess des Hörens und
Sehens.
- Oder vielleicht richtiger:
Nachdenken nicht über Film, sondern mittels Film.
-
- Übrigens: Genau mit diesem
Verfahren arbeitet man in jedem Schneideraum, sobald man
Montagevarianten auslotet. Und jetzt probiere ich aus, ob es sich
in ein Mannheimer Kino exportieren läßt.
-
- Ob es gelingt, was ich mir da
ausgedacht habe, werden Sie daran messen können, wenn es hier
im Saal nachher knispelt und knistert.
-
- Auch Denken macht ja
bekanntlich Geräusche.
- Die sind halt nur superleise.
- Man spürt sie eher, als
daß man sie hört.
- Und wenn viele denken und es
dann auch noch Filme ohne Ton sind, kann man das Denken mit einem
Mal hören.
-
- 3. Ganz am Schluß will
ich dann doch noch ein paar Sätze sagen.
- Es werden zwei kurze
Anmerkungen werden. Dauer: ca. 10 min.
-
- 4. Und bevor ich mit den
Vorführungen loslege, noch schnell ein paar Worte zu Maya
Deren und Peter Weiss. Und damit fange ich jetzt an:
-
- Über Maya
Deren
-

-
- Maya Deren ist, als sie
At land" dreht, 26 Jahre alt. Sie konzipiert diesen Film,
montiert ihn, sie ist die Protagonistin des Films. Sie besucht in
dieser Zeit in Los Angeles Filmkurse an der Uni. Ein Jahr
später zieht sie nach New York. Dort mietet sie ein Kino an,
um ihre Filme zu zeigen. Sie finanziert ihre Filme selbst,
arbeitet als Fotografin für Zeitungen, lebt von
Vortragsreisen, schreibt Essays und Gedichte.
- Sechs Filme stellt sie fertig.
Sie veröffentlicht ein Buch über Filmtheorie und
viele Artikel über das Filmemachen als Denk- und
Wahrnehmungsform." (Ute Holl). Sie wird nur 44 Jahre alt (1959).
Maya Deren stammt aus einer Emigrantenfamilie. Die jüdische
Familie Derenkovskij floh 1922 von Rußland aus nach Los
Angeles, nachdem sie antisemitischen Bedrohungen ausgesetzt war.
Der Vater war ein enger Mitarbeiter Trotzkis. Maya Deren ist 1917
in Kiev geboren worden.
-
- Über Peter
Weiss
-

- Peter Weiss wurde 1916 in
Nowawes - heute ist das Babelsberg - geboren. Der jüdische
Vater flieht 1935 mit der Familie aus dem Deutschen Reich nach
England, 1936 nach Prag, 1938 in die Schweiz, 1939 nach Stockholm.
Peter Weiss studiert Malerei und arbeitet in den 40er Jahren als
Maler. Von 1952-1955 wendet er sich der Filmarbeit zu. Fünf
Experimentalfilme stellt er fertig. Er finanziert seine Filme
selbst, lebt von Vorträgen über Malerei, Fotografie und
Filmtheorie. Er schreibt Essays. Das Buch Avantgardefilm - aus dem
ich den Text entnehme - schreibt er in dieser Zeit.
- In den 60er Jahren konzentriert
sich Weiss auf seine Arbeit als Schriftsteller.
- Die Aufführung des
Stücks "Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats" 1964
macht ihn bekannt.
- In dem Stück die "Die
Ermittlung" stellt er den Auschwitz-Prozesses dar.
- Von 1975-1981 schreibt er 5
Jahre lang an dem Buch "Die Ästhetik des Widerstands". 1982
ist er mit 65 Jahren gestorben.
-
- Darstellung -
Wahrnehmung
- Legen wir los. Ein
Schriftsteller, Maler, Fotograf und Filmemacher beschreibt hier
also einen Film einer Essayistin, Fotografin, Filmautorin,
Tänzerin und Schauspielerin. Er verfügt über
ästhetische Aufmerksamkeit gegenüber Film und verbale
Ausdrucksmittel. Gerade deshalb ist seine Filmbeschreibung, sein
Recall so interessant.
-
- Klar, es ist eine
Nacherzählung vor dem Video-Zeitalter. Weiss konnte seine
Wahrnehmung nicht am Rekorder absichern. Ich weiß nicht, wie
oft er den Film im Kino gesehen hat. Er schreibt halt, was und wie
er wahrgenommen hat. Und wir können ihm bei seiner
Filmwahrnehmung gleichsam über die Schulter gucken.
-
- Peter Weiss Text vorgelesen
5 min
-
-
- Text: Peter Weiss über
Maya Derens At Land"
- In "At land" (1944)
entsteigt sie (Maya Deren; G.S.) dem Meer, klettert durch
eigentümliche Fels- und Holzformationen, schlüpft
geschmeidig wie ein Tier durch die Windungen der Steine und das
Filigranwerk der Äste, gleitet an einem Tisch entlang, dessen
gestikulierende und trinkende Gesellschaft sie nicht bemerkt, und
zuweilen bewegt sie sich zwischen großen, sich sachte
wiegenden Blättern. Wie ein Meereswesen, das sich unter die
Menschen verirrt hat, setzt sie ihre Erkundung fort. Alles ist ihr
merkwürdig und fremd.
-
- Auf einem Feldweg wird sie von
einem Mann begleitet, der fortwährend das Gesicht wechselt,
sie flieht den Mann mit dem ungewissen Gesicht und gelangt in ein
Zimmer, in dem alle Möbel in weiße Tücher
gehüllt sind und ein Mann in einem weißen Leichenhemd
unbeweglich auf dem Bett liegt, nur seine Augen folgen ihr. Auch
ihn, der vielleicht ihr Vater ist, flieht sie und begibt sich zum
Strand zurück, die schroffen Klippen hinab und durch die
Schluchten der Dünen.
-
- Am Strand begegnet sie einer
Gruppe von Frauen, und in einer Szene von sinnlicher und
plastischer Schönheit wird die lesbische Liebe angedeutet.
-
- Aber sie entfernt sich wieder,
die Zeit löst sich auf, als sie auf dem Weg über eine
Reihe von Sanddünen zu sehen ist: sie klettert die erste
Düne hoch und verschwindet hinter deren Krone, die
Kameraeinstellung bleibt fest, man erwartet, daß sie hinter
der ersten Düne hervorkommen wird - doch sie taucht hinter
der zweiten Düne auf; und so wandert sie weiter, der
Blickwinkel bleibt unverändert, die Zeit wird jedoch mehr und
mehr gesprengt, bis die Frau schließlich in weiter Ferne am
Strand entschwindet, ihre Fußspuren zurücklassend, die
Fremde aus einer anderen Welt."
- Weiss, Peter (1956 / 1995)
Avantgarde Film. Frankfurt / Main: Suhrkamp. S.
111-112.
-
- At land" Version
#1
-
-
- Die den Film schon kannten,
werden sich gewundert haben. Es war nicht das Original.
- Ich habe Ihnen eine
At-land-Version gezeigt, die ich aus dem Maya Deren Film nach der
Vorlage der Beschreibung von Peter Weiss montiert habe. Schauen
wir uns jetzt das Original an.
-
- At land" Version
#2
-
- Deren_AtLand_web_big.mov
-
- Zu den
Anmerkungen
- Ich will noch zwei Anmerkungen
zur Lesart von Peter Weiss machen. Als ich sie schrieb, hatte ich
mich anfangs sehr bemüht, seine Version nicht als Verzerrung
und Verkennung des Originals zu fassen. Lebendige Wahrnehmung ist
weiß Gott kein Kopierprozess. Sie beinhaltet mentale
Montageprozesse. Es wird neu ausgewählt und angeordnet.
-
- Material wird getilgt,
vertauscht, ersetzt und eingesetzt. Derartige Veränderungen
können sowohl Anreicherungen als auch Abmagerungen sein.
-
- Auslassungen, Weglassungen,
Tilgungen müssen nicht unbedingt ein Defizit sein.
- Kürzungen sind nicht
notgedrungen Verkürzungen.
- Beim Montieren werden Filme
enorm geschrumpft.
- Das kann ein großer
Gewinn an Dichte und Konzentration sein.
- So einfach ist es also nicht.
- Das kann man erst beurteilen,
wenn man die Varianten miteinander vergleicht.
-
- Meine Behutsamkeit
gegenüber dem Recall von Peter Weiss habe ich nicht
durchhalten können. Das Original ist stimmiger.
-
- Fangen wir mit einigen
Tilgungen in der Version von Peter Weiss an.
- Tilgungen sind so schön
auffällig.
- Auslassungen und
Neu-Hinzufügungen stechen immer ins Auge.
- Umstellungen, Verschiebungen
schon weniger.
-
- Anmerkung 1: Auf der Suche
nach den Verlorenen Dingen
- Das hat mich schon sehr
gewundert:
- Die Version von Peter Weiss
verzichtet auf alles, was mit Schachspiel zu tun hat.
- Bei ihm sind die Figuren
tatsächlich vom Tisch gefallen.
-
- Er hat die Schachfiguren am
Ende der Tischszene getilgt. Sie werden an dieser Stelle von Maya
Derens Blick gelenkt. Die wegschwimmende Schachfigur ist damit
auch futsch. Weggelassen ist auch das Schachspiel aus der
Frauenszene. Maya Deren greift sich dort eine Schachfigur ab und
läuft damit fort.
-
- Und dann fällt auf: Steine
aufklauben und Steine verlieren fehlt auch. Maya Deren wandert in
dem Film über Dünen, sie sammelt, rafft Steine vom
Strand auf und sie entgleiten ihr. Mit leeren Armen wendet sie
sich dann um und sieht drei Frauen. Eine von denen ist sie selbst.
-
- Und - auch die labyrinthischen
Türen beim Herausgehen aus jenem Zimmer mit den
verhängten Möbeln sind weggelassen.
-
- Steine, Schachfiguren,
Türen ....wenn ich das zusammenschließe, dann sind es
ganz auffällig die Dinge, die in dieser Version verloren
gegangen sind.
-
- Und um genau zu sein: es sind
die Dinge, die Maya Deren bewegt. Es sind die beweglichen, die
bewegbaren Dinge. Denn: Tisch, Möbel, Bett - sie werden ja
aufgeführt.
-
- Klar, jetzt könnte man
schnell sagen: es fehlt damit eine metaphorische
Ebene.
- Die Schachmetapher ist
rausgeflogen. Die Metaphorik um Steine und Türen
auch.
-
- Und klar, auch so kann man es
sehen: es fehlen die Übergangs- bzw.
Ersatzobjekte.
- Der Film wird so um einen
Beziehungsaspekt verkürzt. Die personalen Beziehungen driften
nun nicht mehr herüber zu den gegenständlichen
Beziehungen. Situationen mit Dingen und Situationen mit Menschen
treiben den Film jetzt nicht mehr wechselseitig voran. Dinge und
Menschen stehen nicht mehr im Austausch zueinander.
-
- Das hat auch filmstrukturelle
Auswirkungen: genau dieser Austausch war ja auch wichtig, für
den spezifischen filmischen flow an den Übergängen der
Szenen und in den passageren Situationen dieses Films.
-
- Aber ich vermisse die
Schachfigur der Weißen Dame, die Türen und die Steine
nicht unbedingt als Substitute oder Metaphern.
-
- Wenn man das
wegläßt, weil es doch schon sehr viel von außen
an das Material heranträgt, wenn man Bilder ganz
wörtlich, also ganz bildlich nimmt, fliegt doch erst einmal
etwas sehr Elementares raus:
-
- Es fehlt mir ganz einfach ein
Gestus. Der Gestus, der mit den Dingen verbunden ist.
-
- Es fehlt der Gestus: Maya Deren
greift nach etwas, sie nimmt es in die Hand, es entgleitet ihr, es
entrinnt ihr, sie verliert es, sie rafft es an sich.
-
- Und wenn dieser handgreifliche
Gestus des Kontakts zu den Dingen fehlt, - halt das, was eben
nicht umgebende Natur ist (Wasser, Kippen, Blätter,
Dünen....) und das, was nicht auf Mitmenschen und
Gesellschaft verweist (.....Männer ... Frauen...), wenn das
ab-handen kommt, dann fehlt eine ganze Welt.
-
- Anmerkung 2: Die
Dünen
- Komisch: Bei Peter Weiss ist
die lange Dünensequenz ans Ende des Films gerutscht.
- Die Dünen sind bei ihm
irgendwie zu Wanderdünen geworden.
-
- Peter Weiss schreibt:
- Am Strand begegnet sie
einer Gruppe von Frauen ... Aber sie entfernt sich wieder ... die
Zeit löst sich auf, als sie auf dem Weg über eine Reihe
von Sanddünen zu sehen ist: sie klettert die erste Düne
hoch und verschwindet hinter deren Krone, die Kameraeinstellung
bleibt fest, man erwartet, daß sie hinter der ersten
Düne hervorkommen wird - doch sie taucht hinter der zweiten
Düne auf; und so wandert sie weiter, der Blickwinkel bleibt
unverändert, die Zeit wird jedoch mehr und mehr gesprengt,
bis die Frau schließlich in weiter Ferne am Strand
entschwindet .....
-
- Das ist nicht die Zahl der
Einstellungen, das sind nur die Keyframes)
-

-
- Bei Deren: Alter Mann -
Türen - Herabgleiten - Holzturm - Dünen - Steine -
Frauen
- Bei Weiss: Alter Mann -
Herabgleiten - Frauensituation - Dünen - Fußspuren im
Sand
-
- Zur OH-Folie: In der
Weiss-Version kommen die Türen in den Orkus. Dadurch
schließt sich das Heruntergleiten und Stürzen direkt
an.
-
- In seiner Version bleibt der
merkwürdige Holzturm (8-9-10) draußen vor.
- Auch das Steineaufklauben (15)
entfällt.
-
- Es bliebe also - wenn man durch
Eliminierungen Lücken gemacht hat noch die Folge:
- Alter Mann - Absturz -
Dünen - Frauen (1-2-5-6-7-11-12-13-14)
-

-
- Aber die Frauen werden in der
Weiss-Version vor die Dünen verschoben.
- Auch bei Peter Weiss gibt es
einen verbliebenen Rest, einen kleinen Anhalt für die
Dünensequenz an ihrer ursprünglichen Stelle.
- Also zwischen Felsen-Absturz
und Frauensituation.
-
- Denn er schreibt: Auch
ihn (den Mann, G.S.), der vielleicht ihr Vater ist, flieht sie und
begibt sich zum Strand zurück, die schroffen Klippen hinab
und durch die Schluchten der Dünen."
-
- Aber die elaborierte - mit
Stoptrick aufgenommene - Dünensequenz platziert er in seiner
Lesart des Films hinter die Frauensituation.
-
- Warum wandert die Düne
nach hinten?
- Und: was verändert sich
dadurch in der Darstellung?
-
- Ein Grund für die
Versetzung mag sein: Sanddünen und Fußspuren im Sand,
- das bindet sich ganz
schlüssig aneinander.
- Man sieht es ja auch an meinem
Recut.
- Von der visuellen
Oberfläche, der Anmutung fügt sich das durchaus
zusammen.
-
- Die Düneszene wird in der
Weiss-Version zu einem Ausklang, einer
Schlußfigur.
- Peter Weiss schreibt über
das Ende der Frauensituation Aber sie entfernt sich wieder,
die Zeit löst sich auf, als sie auf dem Weg über eine
Reihe von Sanddünen zu sehen ist..."
-
- Die Frauensituation jedoch
endete in der Derenversion konfliktreich. Schroff.
Disharmonisch.
-
- Die Frauensituation klingt bei
Maya Deren nicht einfach aus.
- Das Ende hat bei ihr
Schärfe.
- Die Schachfigur wird gerafft
und der ganze Film wird in Auszügen noch einmal mit der
Schachfigur in der Hand durchlaufen und von hinten
aufgerollt.
-
- Und die Dünensituation ist
bei Deren eine Wegstrecke. Sie ist eine transitorische Situation.
Sie leitet zu etwas Neuem hin. Sie öffnet etwas und
schließt etwas ab.
- Sie legt eine Distanz und eine
Erfahrungsstrecke zwischen die Situation mit dem alten Mann in dem
Zimmer, dem Absturz und der Frauenseqenz.
- Die Dünen leiten bei ihr
das letzte Drittel des Films ein. Bei Weiss beenden sie
ihn.
-
- Weiss scheint mir filmtechnisch
von der Dünensequenz überaus beeindruckt.
- Er detailliert die Sequenz
enorm. Er hebt die Über-, die Außerzeitlichkeit hervor.
-
- Die Dünensituation wird
von ihm eher formalästhetisch platziert und
begriffen.
- Vielleicht wirkt sie deshalb
auf mich entschärft und inhaltlich entleert.
-
- Schluß:
- So - wir haben - in wunderbarer
Weise - noch ein paar Minuten Zeit.
- Wenn Sie mögen,
können wir noch ein wenig ins Gespräch
kommen.
-
- Und das vielleich noch ganz zum
Schluß
- Klasse, daß Peter Weiss
uns so wenig von Maya Deren verrät und uns so einen etwas
eigenen Peter Weiss Film zeigt. Wunderbar, auf diese Weise Maya
Deren noch ein mal und noch einmal und nocheinmal genauer
anschauen zu können.
-